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Berichte vom Sathmartag in Ulm


©giR (Archiv)

Am 16. Juni 1712 benachrichtigte Graf Karolyi seine Frau über die „heute“ (16. Juni 1712) aufgebrochenen Schwaben. Auf den Tag genau 300 Jahre später, am 16. Juni 2012, feierten die Sathmarer Schwaben ihr 300jährges Jubiläum. Der „Sathmartag“, eingebettet in das Thema „Aufbruch von Ulm entlang der Donau“ und „Migration im Donauraum“ der Stadt Ulm und des Donauschwäbischen Zentralmuseums war eine der vielen diesjährigen Kulturprojekte der Stadt Ulm und des DZM. Eröffnet wurden die Veranstaltungen dieses feierlichen Tages durch Museumsdirektor Christian Glass, Sabine Mayer-Dölle, Bürgermeisterin der Stadt Ulm und Vorstandsvorsitzende des DZM Ulm und Fachschulrat Helmut Berner, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Reinhard Johler. Die Grüße des Landkreises Biberach, Patenkreis der Sathmarer Schwaben, überbrachte Arnfried Stoffner, Leiter des Fachbereichs Eingliederung beim Landratsamt Biberach a. R..



Sathmartag – ein unvergeßlicher Tag

Der „Sathmartag“ am 16.06.2012 im DZM in Ulm, der im Rahmen der diesjährigen „300 Jahre Auswanderung“ der ersten Oberschwaben ins Sathmarland organisiert wurde, war für mich persönlich nicht nur ein Informationstag über die Geschichte unserer Vorfahren die mit der Ulmer Schachtel über die Donau ins Sathmarland auswanderten, sondern eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit aber vor allem ein Tag der Begegnungen. (...) Das vielfältige Kulturprogramm, das an diesem Tag geboten wurde, sowohl durch Gäste aus Rumänien mit Tanzgruppe, Chor, Musiker und Künstler, als auch mit Gästen aus Deutschland ... trugen dazu bei, dass dieser Tag der Begegnung die gemeinsame Erinnerung an die Vergangenheit für alle unvergesslich macht. (...) es war für mich ein unvergesslicher Tag. Ich hoffe noch auf viele solche Begegnungen.

Anna Probst


Sathmartag in Ulm, auch ein Jubiläumstag

Welche Sorgen und Nöte mögen unsere Vorfahren 1712 wohl gehabt haben, als sie sich entschieden haben ihre schwäbische Heimat zu verlassen und in der unbekannten Fremde eine neues Zuhause zu finden? Ob sie sich damals Gedanken darüber machten, dass auch viele Generationen später eine lodernde Flamme in unseren Herzen brennt und den Wunsch nach der ursprünglichen Heimat auch heute noch trägt? Ist dieses Gefühl menschlicher Instinkt, vererblich oder einfach nur anerzogen? Was es auch immer ist, es ist da und wir spüren es auch heute nach 300 Jahren. Und es scheint, dass die schwäbische Tradition auch an einem Tag wie der 16. Juni 2012 weiterlebt wie nie zuvor. (...) Wie schön, dass ich solche Wurzeln habe, wie schön dass ich dazugehöre. Ich bin stolz ein Sathmarer Schwabe zu sein!

Thomas Erös


Auswanderung der Sathmarer Schwaben – 300-jähriges Jubiläum im DZM in Ulm.

Nach ca. 10-monatiger Vorbereitungszeit fand bei herrlichem Wetter am 16. Juni 2012 die Jubiläumsfeier „Auswanderung der Sathmarer Schwaben 1712-2012“ in Ulm statt. Das war nicht das Bundestreffen der Sathmarer Schwaben, wie es im Nachhinein von manchen betitelt wurde, sondern eine schöne Jubiläumsfeier mit ca. 450 Besuchern. Das Wetter war ausgezeichnet, die Partyzelte wurden im Hinterhof des DZM in Ulm schon am Freitag davor aufgestellt. (...) Die Besucher lobten die Angebote von Spezialitäten und die Vielfalt der kulturellen Darbietungen. Eine gelungene Feier ist immer auch eine gute Werbung für die Stadt- und auch weit über die Landesgrenzen hinaus.

G. Geng, Biberach a. d. Riß


Ein erlebnisreicher Sathmartag

Der Sathmartag am 16. Juni d. J. war ein gelungener Tag. Nicht nur wegen des herrlichen Wetters, sondern auch Dank der zahlreichen kulinarischen Angebote und der vielen Landsleute und Gäste, die nach und nach eingetroffen sind. Sowohl für die, die gekommen sind, sowie für uns alle auch. Der liebe Gott hat uns obendrauf mit schönem Wetter beschenkt, das sich auf die Stimmung der Gäste positiv auswirkte. Die Ansprachen, volkstümlichen Tänze, das angebotene Essen und der gute Wein haben mit zu einer guten Stimmung beigetragen, die Laune der Schwaben zu steigern. (...)

Robert Auer, Erbach


Sathmarschwaben & Oberschwaben gestalten das umfangreiche Kulturprogramm im Donauschwäbischen Zentralmuseum

Der Star der Eröffnungsfeier war ohne Frage die über Grenzen hinweg bekannte Sopranistin Esther Kretzinger (s. BRÜCKE, Folge 5/2011). „Brillante Technik — warme aber auch wandelbare Stimme, verbunden mit lebhaften gestischen Ausdruck: „Es war ein Genuss und wirklich keine Sekunde langweilig, dieser Könnerin zuzuhören“. (...) Esther Kretzinger wurde 1983 im Sathmarland geboren. Die Musik wurde ihr von ihren Eltern in die Wiege gelegt ... Nach einer ersten klassischen Gesangausbildung an der staatlichen Berufsfachschule für Musik in Krumbach (Bayern) wechselte sie 2002 an die Universität Mozarteum nach Salzburg, und schließlich 2008 ihr Studium im Fach Gesang und Musiktheater mit Auszeichnung zu absolvieren. Im Anschluss daran wurde ihr, von der internationalen Stiftung Mozarteum die „Lilli Lehmann Medaille“ verliehen. (...)


Die vollständigen Beiträge und Berichte finden Sie in "Brücke", Folge 5 - Oktober 2012,Titelseite Brücke Fotos zum Sathmartag, h i e r .